Bier ist nicht gleich Bier!

Wann hast du dein letztes Bier getrunken? Hat’s geschmeckt? – Ja? – Mmmh, dann will ich dir mal etwas über Bier erzählen, besser gesagt über Hopfen…
Da ich leider keinen guten Artikel darüber gefunden habe, muss ich dieses Mal selbst in die Tasten hauen und bitte meine Unprofessionalität zu überlesen – mit dem ein oder anderen Bier intus wird das schon klappen…


Vor seiner Umbenennung in „Humulus lupulus“ hieß die Arzneipflanze des Jahres 2007, der Naturhopfen, „Cannabis lupulus“ und zeigt die enge Verwandtschaft zum Cannabis auf!
Wie beim Hanf gibt es männliche und weibliche Exemplare. Die weiblichen Blüten des Hopfens werden zum Bierbrauen verwendet. Unterschieden wird zwischen Aromahopfen, der mehr Polyphenole und ätherische Öle enthält und Bitterhopfen, der dem Bier seinen bitteren Geschmack verleiht und für eine längere Haltbarkeit sorgt.


Traditionsbewusste Brauereien verwenden Naturhopfen, leider sind dies hierzulande nur noch 2 Prozent – während die großen Brauereien für die Industriebiere den standardisierten Hopfenextrakt oder Hopfenpellets verwenden, welche die natürlichen Wirkstoffe des Hopfens nur noch in äußerst geringem Maße enthalten.
Vorgeschoben wird der Grund der längeren Haltbarkeit, obwohl es bei angemessener Lagerung nicht schwierig ist, Naturhopfen für 1 Jahr zu bevorraten – dabei hat die Verwendung von Pellets wohl auch für die Brauereien Nachteile im technischen Bereich. Die Naturhopfendolden sind natürliche Filter, setzen sich am Boden ab und können leicht vom Sud getrennt werden, Pellets schwimmen in der Würze umher und lassen sich schwierig abseihen.
Biere, die mit Naturhopfen gebraut werden, schmecken runder und sind bekömmlicher. Pilsner Biere sind stärker gehopft als helle Biere.


Die beruhigende und entspannende Wirkung des Naturhopfens ist seit dem Mittelalter bekannt, wird heute aber hauptsächlich für teure Schlaf- und Beruhigungsmittel der Pharmaindustrie genutzt und dem allgemeinen Biertrinker vorenthalten.
Der Hopfen wirkt außerdem antiseptisch und bakterizid (innerhalb des Bieres und innerhalb des Konsumenten) und regt die Nierenfunktion an, wodurch Gifte ausgeschwemmt werden.
Wenn Hopfendolden in Räumen ausgelegt werden, regulieren sie die Luftfeuchtigkeit über Jahre hinweg und sind durch die ätherischen Öle ein wirkungsvolles natürliches Insektizid.
Im Hopfen gibt es einen Bestandteil – Xanthohumol – und dieser ist NUR im Naturhopfen enthalten!
Xanthohumol fängt freie Radikale ab und ist ein wirksames Mittel gegen Krebs! Es hindert die Krebszellen an der Vermehrung und regt sie an, sich selbst zu eliminieren!!!


Lieber Biertrinker – ich rege an, hier und da mal auf das Etikett zu schauen, denn wo Bier drauf steht, ist oft nur Plörre drin!
Ein guter Grund, wie ich finde, die aussterbenden Brauereien, die mit Naturhopfen brauen, zu unterstützen, z.B. Waldhaus, Alpirsbacher und Herrenhäuser.
Und so wird Biertrinken wieder zu einer gesunden Angelegenheit.


Ich habe das Gefühl, dass uns immer mehr karzinogene Substanzen untergejubelt werden (in der Kosmetik, in der Nahrungsmittelindustrie, im Pharmabereich sowieso) und gleichzeitig werden uns die Natursubstanzen entzogen, die wichtig für unsere Gesundheit sind und die die Entwicklung, z.B. dass jeder 2.-3. Erwachsene an Krebs sterben wird, hemmen, wenn nicht sogar aufhalten könnten…


Prost!

 

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2 Antworten zu Bier ist nicht gleich Bier!

  1. Schnanky schreibt:

    Haha, genau und auch die Blase wird so schwach, wie bei Frauen… 😉

  2. Arne Karl Fellner schreibt:

    Wenn Biertrinker die zu Bier verarbeiteten „weiblichen“ Hopfendolden zu sich nehmen, dann nehmen sie eine hohe Anzahl weiblicher Hormone zu sich. Ob das mit dem „ich kann nicht mehr autofahren zu tun hat, will ich nicht näher beleucheten. ,;-)))

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