Mit Marihuana-Extrakten gegen den “Superbug”

Substanzen, die sich aus Cannabispflanzen gewinnen lassen, könnten womöglich bald konventionelle Antibiotika beim Kampf gegen multiresistente Bakterien unterstützen. Die so genannten Cannabinoide scheinen sich an den Mechanismen wenig zu stören, die gefährliche “Superbugs” wie MRSA nutzen, um aktuelle Gegenmittel zu umgehen.
Forscher aus Italien und dem Vereinigten Königreich glauben, dass so beispielsweise eine auf Cannabis-Extrakten basierende Creme zur Behandlung schwerer Hautinfektionen genutzt werden könnte.
Die antibakteriellen Eigenschaften der Cannabis-Pflanze sind schon lange bekannt und wurden in den Fünfzigerjahren bereits für die Behandlung von Tuberkulose und anderer schwerer Krankheiten erwogen. Die Nutzung von Cannabinoiden als Antibiotika-Ersatz kam bislang allerdings noch nicht weit, weil nicht genug über die aktiven Inhaltsstoffe der Pflanze bekannt war. Ihr Ruf als weiche Droge half ebenso wenig… weiterlesen (Quelle: 11.04.2013 – PravdaTV)

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